Augenarzt Dr. med. univ. Arno B. Sailer
Augenarzt Dr. med. univ. Arno B. Sailer

Multifokale intraokulare Linse (MIOL)

Die Gleitsichtbrille im Auge

„Unabhängigkeit für Fern und Nah mit einem Hauch von Freiheit,

vermischt mit dem Gefühl eines jugendlichen Sehens“

 

Stellen Sie sich ein Leben ohne Brille vor, in dem Sie morgens aufwachen und scharf sehen, Zeitung lesen, ohne eine Lesebrille zu benötigen, Auto fahren ohne Einschränkung der Blickrichtung, welche eine Gleitsichtbrille zwangsläufig mit sich bringt oder sich nie wieder eine Speisekarte vorlesen lassen müssen, weil die Lesebrille irgendwo liegen geblieben ist.

 

Dies sind einige Gründe, warum sich Patienten für eine „Premium-Linse“ entscheiden und zur multifokalen intraokularen Linse greifen.

 

Die "Graue-Star-Operation" oder die "Clear-Lens-Exchange" ermöglicht es heute, sich den individuellen Wünschen und Sehanforderungen der Patienten anzupassen, um den bestmöglichen Lebenskomfort ohne Brille zu bieten.

Voraussetzung

Voraussetzung für die Implantation einer multifokalen Linse ist ein "gesundes" Auge und ein vitaler Geist. Es dürfen keine pathologischen Veränderungen am Auge zum Zeitpunkt der Operation vorhanden sein, wie z.B. Trübungen der Hornhaut, Ablagerungen im Bereich der zentralen Netzhaut oder Gesichtsfeldeinschränkungen wie beim Grünen-Star.

Refraktive Sprechstunde

Zur Abklärung Ihrer Wünsche und zum Ausschluss aller Kontraindikationen wird ihr Auge mit modernsten Geräten gründlich untersucht. In einem ausführlichen Gespräch werden die Ergebnisse ausgewertet sowie die für Sie individuell passende Linse ausgesucht.

Dies geschieht in einer eigens dafür eingerichteten Sprechstunde, die ausreichend Zeit für Ihre Fragen und den Umfang der Spezialuntersuchungen bietet.

Was man unbedingt wissen muss!

Aufgrund des Aufbaus der Linse können Lichthöfe (sog. Halos) um Lichtquellen entstehen, welche speziell in der Gewöhnungsphase störend wirken können, wie z. B. beim Autofahren in der Nacht.

 

Helles Licht bewirkt eine Engstellung der Pupille, um Blendungen zu vermeiden. Bei sehr grellem Licht (z.B. am Meer oder auf dem Gletscher) kann die Pupille so eng werden, dass die Lichtstrahlen nur noch durch das Zentrum der multifokalen Linse gelangen. Die Nahkorrektur wird dann kurzzeitig ausgeschaltet Die Sehkraft in der Ferne bleibt dabei unbeeinträchtigt.

 

Durch die Verteilung des Lichtes auf verschiedene Brennpunkte entstehen gewisse Einbußen im Kontrast, d.h. feine Graustufenunterschiede könnten nicht mehr so deutlich differenziert werden.

 

Das Gehirn benötigt eine Umstellungszeit, um sich an den „neuen Seheindruck“ anzupassen. Diese Gewöhnungsphase kann unterschiedlich lang, von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen dauern.

 

Ausschlussgründe - Kontraindikationen

  • Funktionsstörungen einzelner Augenstrukturen
  • Fehlstellung der Augen (Schielen)
  • Demenz
  • bekannte Unverträglichkeit von Gleitsichtbrillen (relativer Ausschlussgrund)
  • Störungen der Weiterleitung und Verarbeitung des Seheindrucks im Gehirn
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© Arno Benedikt Sailer